Förderverein Blumhardt-Haus gegründet

Warum ein Förderverein? „Als Jesus seine Jünger um sich scharte, saß man am See Genezareth. Dort war es warm. In unseren Breiten muss man sich in Räumen versammeln.“ Mit einfachen Worten legte Architekt Michael Keller aus Süßen dar, weshalb Göppingen das Blumhardt-Haus braucht: „Bei uns ist es einfach viel kälter!“

Detailliert erklärte er daraufhin den interessierten Besuchern, die ins Blumhardt-Haus gekommen waren, die Baupläne. Pfarrer Andreas Weidle von der Stadtkirchengemeinde Oberhofen machte den Teilnehmern der Gründungsversammlung Mut, das Projekt „Förderverein“ anzupacken. Es sei vor allem eine Chance, dass Menschen zueinanderkommen, und dass Menschen für die Sache der Gemeinde gewonnen werden können.

Kirchenpfleger Siegfried Hartmann erläuterte den finanziellen Rahmen und legte unmissverständlich das Ziel dar: 150.000 € müssen aufgebracht werden, um die jetzt nötigen Maßnahmen, wie z.B. Neugestaltung des Küchen- und Sanitärbereiches und Brandschutzmaßnahmen durchzuführen.

Kirchengemeinderätin Margit Preißl sprach vom „Blumi“, in dem man durch die Treffen und durch eigene Aktivitäten ein Zuhause finden kann. Stephanie Thumm, ebenfalls Kirchengemeinderätin der Reuschgemeinde erläuterte die Besonderheiten des Satzungsentwurfs und des sogenannten Kirchenvereins, einem Verein, der unter dem Dach der „Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Göppingen“ steht.

Thomas Meyer- Weithofer moderierte sachkundig und erfahren die kurzweilige Veranstaltung und leitete die Gründung des Vereins und die Wahlen.

In den Vorstand wurden gewählt: Ursula Stäbler (Erste Vorsitzende der Reuschgemeinde), Margit Preißl (Kirchengemeinderätin der Reuschgemeinde), Siegfried Hartmann (Kirchenpfleger), Gabi Havloujian und Jennifer Baer-Engel, beide ebenfalls von der Reuschgemeinde.


Gerald Buß, Kirchenmusikdirektor und Kantor der Reuschgemeinde beeindruckte durch sorgfältig ausgewählte und feinfühlig präsentierte Musikstücke, die der Gründungsversammlung einen festlich- besinnlichen Rahmen gaben.

Begeistert waren die etwa 50 Teilnehmer, als Ursula Stäbler mitteilte, dass OB Guido Till die Schirmherrschaft übernehmen wird. Mitglieder des „Fördervereins Reuschkindergarten e.V.“ sorgten für das leibliche Wohl und den Sekt zum Anstoßen.